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Ausstellung präsentiert jetzt die originalgetreue Nachbildung des in der Höhle gefundenden Dolches aus der „Glockenbecherzeit“ (älter als 4000 Jahre)


Darauf hatte das Team des Bilsteintals lange gewartet. Jetzt konnte Lena Hoffeld statt des Fotos eine originalgetreue Nachbildung des Dolches in die Vitrine legen, der 1887 bei Ausgrabungsarbeiten von Emil Carthaus gefunden wurde. Genaueren Untersuchungen hatten offenbart, dass der Dolch aus der „Glockenbecherzeit“ stammt, dem Übergang von der Stein- in die Bronzezeit, und mit mehr als 4000 Jahren somit deutlich älter ist als zunächst vermutet.

Er besteht aus einer Mischung aus Kupfer und Arsen. Das verwendete Metall stammt wahrscheinlich aus der Region Ostserbien, wurde also ca. 1700 km von der Bilsteinhöhle entfernt gewonnen. Die Höhle war in der Glockenbecherzeit sicher nicht bewohnt. Da solche Dolche ansonsten meist in Gräbern gefunden werden, liegt es nahe, dass auch dieser Dolch in einen solchen Zusammenhang gehört. Als Grabbeigabe einer Sonderbestattung in der Höhle, oder auch als „Opfer oder Weihegut“ – auch dann wohl im Bestattungszusammenhang.

Dieser ganz besondere Fund ist im Eigentum der Stadt Warstein, die angesichts der herausragenden Bedeutung dieses Stückes für die Ausstellung im Bilsteintal diese täuschend echt aussehende Replik hat anfertigen lassen und die als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

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